Produzierendes Gewerbe

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Nachrichten - 03 September 2020

Herausforderung

Unser Kunde, ein deutsches produzierendes Gewerbe im Bereich Holzweiterverarbeitung, befand sich im Carve-Out Prozess. Die Übernahme erfolgte durch einen Finanzinvestor im Zuge eines Share Deals. Wir haben dieses Projekt auf Seiten des Finanzinvestors begleitet. Die Herausforderung lag für uns im Wesentlich in der Anforderung, die ein Carve-Out Projekt mit sich bringt. Da mit dem Verkauf das Unternehmen eigenständig weitergeführt wird, geht durch die Ausgliederung der Zugang zu bisher von der Muttergesellschaft bezogenen Leistungen verloren. Teile des Geschäfts (Umsatz) verbleiben beim ursprünglichen Konzern. Unser Kunde benötigte daher auf seinem Weg in die Selbständigkeit eine eigenständige  Working Capital-Finanzierung.


Lösung

Wir stellten unserem Kunden eine maximale Finanzierung durch Factoring und Lagerfinanzierung auf Basis des Working Capital zur Verfügung. Das Unternehmen erhielt von uns eine stille Inhouse-Factoring-Lösung in Höhe von 7 Mio. EUR. Weiteres Working Capital wurde über eine Lagerfinanzierung in Höhe von 3 Mio. EUR generiert. Das Angebot war für den Kunden konditionell sehr interessant, aber im Wesentlichen konnten wir ihm durch die Kombination aus Factoring und Lagerfinanzierung mehr Finanzierungsspielräume auf Basis vorhandener Assets bieten, als übrige Wettbewerber.


Ergebnis

Die erfolgreiche Working Capital-Finanzierung über Factoring und Lagerfinanzierung ermöglichte unserem Kunden in weiteres Wachstum zu investieren. Er konnte günstige Einkaufsvorteile (Konditionen, Skonto) nutzen. Außerdem konnte eine bessere Bevorratung bei günstigen Einkaufskonditionen und zusätzlicher Liquiditätsspielraum für weitere Investitionen geschaffen werden. Das Unternehmen hat nun die Möglichkeit, seine Eigenständigkeit zukünftig weiter voranzutreiben. Der Kunde war mit der Finanzierungslösung sehr zufrieden und schätzte insbesondere die Möglichkeit der übergreifenden Finanzierungssoptionen von Factoring und Lagerfinanzierung.